Datum: Mittwoch, 19. Dezember 2018

In den nächsten beiden Tagen treffen sich die Teilprozessgruppen (TPGs), die an den der Entwicklung der Pfarrei der Zukunft gearbeitet haben, zunächst zu einer Klausurtagung.
Am Samstag kommen dann die diözesanen Räte zusammen, um über die wesentlichen Elemente der Pfarrei der Zukunft zu beraten.
 

Drei der elf Teilprozessgruppe schließen zugleich auch ihre Arbeit ab. Die Teilprozessgruppen Aufbauorganisation/Leitungsteam, Rahmenleitbild und Verwaltungsprozesse sind letztes Jahr im August gestartet und reichen nun nach gut einem Jahr ihre Abschlussberichte ein.

 

Ich bin den Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar für das, was sie im letzten Jahr geleistet haben. Die Veränderungen, die die Synode angestoßen hat, sind uns in ihrer ganzen Breite und Tiefe erst durch die Arbeit dieser Gruppen deutlich geworden. Und nun liegt eine beachtliche Reihe von ausgearbeiteten Elementen vor, die zum Teil schon gut miteinander abgestimmt sind, zum Teil auch noch justiert werden müssen. Hier war eine hohe Fachlichkeit gefordert. Das war nur möglich, weil die Mitglieder der Teilprozessgruppe viel Zeit und Energie, auch an Wochenenden und Abenden investiert haben.

 

Und dabei war die Arbeit auch emotional höchst anspruchsvoll. Mit der Errichtung von Teilprozessgruppen, die Bischof Ackermann und der damalige Generalvikar Bätzing schon am Ende der Synode als Instrumente für die Umsetzung angekündigt haben, sollten auch bei der Konkretisierung der Synodenergebnisse viele unterschiedliche Blickwinkel einbezogen werden. Damit war klar: auch in den Gruppen muss um die besten Lösungen gerungen werden. Hinzu kam der äußere Druck. Auch durch die Steuerungsgruppe. Denn für das gesamte Gelingen der Umsetzung ist es wichtig, möglichst bald konkret zu werden. Die Gläubigen warten auf Informationen und manche zeitaufwändigen Aufgaben müssen nun bald angegangen werden.

 

Mitglieder der Teilprozessgruppen stehen in ihren anderen beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Bezügen immer auch für das Ganze der Synode ein. Und der Widerstand ist groß. Wir nehmen das täglich durch Zuschriften, Presse, Telefonate usw. wahr. Das heißt auch hier Stellung beziehen, argumentieren, die anstehenden Veränderungen erklären …

 

Ähnlich wie im März 2017, als der erste Entwurf der Raumgliederung veröffentlicht wurde, spüren wie in diesen Tagen die Anspannung. Das gehört aber wohl zu einem solchen Prozess, bei einem solchen Meilenstein dazu. Auch gerade in dieser Woche, in der sich vermutlich viele fragen, ob nicht noch viel mehr Veränderungen nötig sind.

 

Im Rückblick auf die Arbeitszeit dieser drei Gruppen denke ich an die Höhen und Tiefen, die Resonanzveranstaltungen, die kritischen Rückmeldungen, die „Durchbrüche“ in Sitzungen, die Abstimmungen der TPGs an den berüchtigten „Schnittstellen, die Vorstellungen in der Steuerungsgruppe und gegenüber der Bistumsleitung, … . Mich beeindruckt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Kolleginnen und Kollegen in den Teilprozessgruppen. Es ist ihnen bewusst, eine besondere Aufgabe zu haben, in der es nicht um die eigenen Interessen geht, sondern um ein neues Handeln im Bistum Trier, um die Präsenz des Evangeliums in der Welt von heute. Danke Euch! Und packen wir’s an in den nächsten Tagen.

 

Christian Heckmann, für das Team Synodenbüro

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