Datum: Donnerstag, 22. Juni 2017

auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Die Pfarreiengemeinschaft Waldrach ist der Zusammenschluss von zwölf Pfarreien im Ruwertal, dem Vorderen Hochwald und dem Pluwiger Ländchen.

Das Leben in den Gemeinden wird geprägt von vielerlei Aktivitäten und Gruppen. Dieses Gemeindeleben ist ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen nicht denkbar.

 
Auch für Sie ist in dieser Pfarreiengemeinschaft sicher ein guter Platz!

Pfarrer Ralf-Matthias Willmes

 


Geistliches Wort ( aus dem Pfarrbrief Nr. 5/2017 )

… und jeder hört sie in seiner eigenen Sprache reden!

                                                                           Apostelgeschichte 2, 6

Liebe Mitchristen,

in der Lesung zu Pfingsten hören wir in der Apostelgeschichte:

„Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in

dem sie sich aufhielten. Dann erschien ihnen

etwas wie züngelnde Flammen. Die verteilten

sich und ließen sich auf jedem Einzelnen von

ihnen nieder. Alle wurden vom Heiligen Geist

erfüllt. Sie begannen in fremden Sprachen zu

reden – ganz so, wie der Geist es ihnen eingab…

und jeder, der sich in Jerusalem aufhielt,

hörte sie in seiner eigenen Sprache reden!“

Was wäre das schön, wenn auch heute jede und jeder die Botschaft Gottes in seiner Sprache hören könnte und verstehen könnte!

Alle in ihrer Mutter- oder Vatersprache, also in deutsch, französisch, englisch, arabisch, portugiesisch, spanisch… das wäre toll, denn dann könnten wir viel schneller ins Gespräch kommen, was uns im Glauben wichtig ist.

Denn solche Gespräche fallen schwer, wenn die Gesprächssprache nicht unsere Muttersprache ist. Wie toll wäre es, wenn wir die Botschaft auch in den unterschiedlichen Sprachen unserer Gemeindemitglieder verkünden würden, bzw. sie verstanden würde.

Wie hört sich die Botschaft Gottes in den Ohren der Kinder an? Welche Formen und Angebote brauchen wir?

Wie hören Jugendliche und junge Erwachsene die Botschaft? Haben wir da die richtige Sprache, die passende Musik, die jugendgemäße Form? Den passenden Ort?

Wie und wo hören Menschen, die großen Abstand zum Glauben und zur Kirche haben die Botschaft? Gibt es überhaupt Berührungspunkte und wenn, wie müssen diese gestaltet sein, damit sich die Ohren der Fernstehenden öffnen können?

Wie hören Zweifelnde die Botschaft Gottes? Wo kommen sie mit ihren Fragen und Anfragen in unseren Gemeinden vor?

Wo finden Menschen, die vertraut sind mit der Botschaft Gottes, Orte des Glaubens? Wo können Sie ihren Glauben leben und vom Glauben getragen sein?

Viele Fragen, auf die wir auch nicht immer Antworten wissen.

Ich wünsche uns zu Pfingsten, dass sich der Geist Gottes in vielfältiger Form über uns alle ausgießt.

Er möge uns gute Ideen schenken und uns brennen lassen für die Botschaft Gottes, auch in ungewöhnlichen Formen, an unüblichen Orten und mit neuen Aktionen.

Ihre Dorothee Kupczik, Gemeindereferentin

 

 


 

 
 
 

 

Zuletzt hinzugefügt ...